Das Strompreismärchen
Es war einmal ein Land, das hatte aus seiner unheilvollen Geschichte ein Energiewirtschaftsgesetz geerbt. Dieses Gesetz wurde von den bösen Herrschern dieses Landes erlassen. Sie wollten damit ihre kriegerischen Machenschaften absichern und ihren Untertanen ein Gefühl von Sicherheit geben. Zu diesem Zweck wurde das Gesetz so gestaltet, dass die Produzenten des Stroms diesen so sicher (wegen des Krieges) und so billig (für die Untertanen) wie möglich verkaufen. Als Gegenleistung dafür schenkte man ihnen die Monopolstellung in ihren Gebieten.
Nach dem die bösen Herrscher endlich vertrieben waren, blieb aber ihr Gesetz. Nun gab es zwar glücklicherweise keinen Krieg mehr, aber das Gesetz blieb eigentlich wie es war. Denn eigentlich profitierten alle von diesem eigentümlichen Gesetz. Die Stromproduzenten durften ihre Monopole behalten. Dafür mussten sie sich ihre Preiserhöhungen genehmigen lassen und diese dementsprechend auch begründen. Wegen der Sicherheit mussten sie dann noch ständig in neue Anlagen und Technologien investieren und eine Menge gut ausgebildetes und gut bezahltes Personal bezahlen.
Trotz dieser "Belastungen" verdienten die Aktionäre und ihre Manager recht fürstlich an diesem Gesetz.
Doch das reicht ihnen noch nicht. Denn sie wollten noch mehr, noch viel, nein extra-viel mehr haben. Da war ihnen dieses Gesetz plötzlich schwer im Wege. Also erfanden sie das Märchen vom "Vorteil für die Verbraucher durch mehr Wettbewerb" und ließen es durch ihre Lakeien (anderes Wort für deutsche Journalisten) verbreiten. Während sie so das Volk einlullten, konnten ihre raffzähnigen Kettenhunde das Gesetz abschaffen.
Als sie das vollbracht hatten, konnten sie ihr Werk vollenden. Sie machten aus den vielen kleinen Monopolisten einige wenige große Monopolisten. Dann semmelten sie die teuren Leute aus ihren Firmen, sparten sich das ständige Investieren in neue Technik und gründeten eine "Strombörse". Nun brauchen sie nur noch die regelmäßig die Strompreise erhöhen. Damit können sie noch den letzten Cent aus den dummen Untertanen herauspressen.
Wie wird nun unser Märchen eines Tages ausgehen?
Ich wage zu orakeln. Eines Tages werden die ausgepressten Untertanen die Schnauze voll haben. Es besteht die Gefahr, dass sie sich dann an die bösen Herrscher vom Anfang des Märchens erinnern. Dann kommt eventuell das Gesetz zurück. Das ist zwar nicht sicher. Sicher ist aber das das kleine Land dann endgültig versinkt.
Inspiration :Deutschland-Debatte
Nach dem die bösen Herrscher endlich vertrieben waren, blieb aber ihr Gesetz. Nun gab es zwar glücklicherweise keinen Krieg mehr, aber das Gesetz blieb eigentlich wie es war. Denn eigentlich profitierten alle von diesem eigentümlichen Gesetz. Die Stromproduzenten durften ihre Monopole behalten. Dafür mussten sie sich ihre Preiserhöhungen genehmigen lassen und diese dementsprechend auch begründen. Wegen der Sicherheit mussten sie dann noch ständig in neue Anlagen und Technologien investieren und eine Menge gut ausgebildetes und gut bezahltes Personal bezahlen.
Trotz dieser "Belastungen" verdienten die Aktionäre und ihre Manager recht fürstlich an diesem Gesetz.
Doch das reicht ihnen noch nicht. Denn sie wollten noch mehr, noch viel, nein extra-viel mehr haben. Da war ihnen dieses Gesetz plötzlich schwer im Wege. Also erfanden sie das Märchen vom "Vorteil für die Verbraucher durch mehr Wettbewerb" und ließen es durch ihre Lakeien (anderes Wort für deutsche Journalisten) verbreiten. Während sie so das Volk einlullten, konnten ihre raffzähnigen Kettenhunde das Gesetz abschaffen.
Als sie das vollbracht hatten, konnten sie ihr Werk vollenden. Sie machten aus den vielen kleinen Monopolisten einige wenige große Monopolisten. Dann semmelten sie die teuren Leute aus ihren Firmen, sparten sich das ständige Investieren in neue Technik und gründeten eine "Strombörse". Nun brauchen sie nur noch die regelmäßig die Strompreise erhöhen. Damit können sie noch den letzten Cent aus den dummen Untertanen herauspressen.
Wie wird nun unser Märchen eines Tages ausgehen?
Ich wage zu orakeln. Eines Tages werden die ausgepressten Untertanen die Schnauze voll haben. Es besteht die Gefahr, dass sie sich dann an die bösen Herrscher vom Anfang des Märchens erinnern. Dann kommt eventuell das Gesetz zurück. Das ist zwar nicht sicher. Sicher ist aber das das kleine Land dann endgültig versinkt.
Inspiration :Deutschland-Debatte
Labels: Demokratie, Deutschland, Energiewirtschaft, Politik, Strompreise



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