Ein Gespenst geht um in Deutschland
Früher war die Welt ganz einfach. Auf der einen Seite standen die Macher und auf der anderen die dummen Trottel. Die Macher sagten den Trotteln, was sie zu denken, zu meinen und zu machen hatten. Denn die Macher waren ja im Besitz der universellen Wahrheit und des unendlichen Wissens. Nur sie durften denken, meinen und schreiben. Auch nur sie durften sich all das honorieren lassen. Was sie dachten, meinten und schrieben, das sagte ihnen zwar der sie Honorierende aber das bezeichnete man dann als unabhängigen Journalismus.
Doch nun geht ein Gespenst in Deutschland um, es ist das Gespenst der BLOGGER. Diese Dämonen rauben den deutschen Journalisten den Schlaf. Auf ein Mal ist man nichts Besonderes mehr wenn man bei "einer großen deutschen Zeitung" arbeitet. Die bösen Blogger kratzen an der Existenzgrundlage der Meinungsherrenmenschen. Sie kriechen aus ihren Erdlöchern und unterhöhlen das Gedanken- und Meinungsmonopol der deutschen Wichtigtuerjournalie. Früher reichte schon ein Volontariat bei irgendeiner Zeitung um die Weiber in der Szenekneipe aufzureißen. Heute sind die Rollkragenpulloverfuzzis auch nur noch Hartz4-Empfänger auf Abruf. Das tut weh.
Dabei machen diese Blogger doch genau das Gleiche wie die Herrn und Damen Chefredakteursarschkriecher. Die gleichen Belanglosigkeiten, Halbwahrheiten, subjektiven Ansichten und Worthülsen. Doch böse, böse, jeder kann das tun. Das Internet macht es möglich. Man braucht kein Studium, keinen Augsteinkult, kein Walter-Jens-Auswendiglernen, keine Beziehungen, keine randlosen Brillen und Kinnbärte, keine Mädchenfigur im Kostümchen und Tussistimme.
Nein es reicht der kleinste gemeinsame Nenner. die Fähigkeit zum labern.
Wenn nun auch noch die Anzeigenkunden ihren schnöden Mammon umverteilen, dann müssen unsere (rein vom Idealismus geleiteten) Journalisten tätig werden. Krieg den Bloggern, heißt die neue Parole. DIE Zeit und der Tagesspiegel schießen sich schon mal warm.
Aber Vorsicht liebe "notabene Journalisten" (Tagesspiegel) diese Blogger sind wie Kakerlaken. Tritts du auf eine drauf, versprüht dieses elende Ungeziefer seine Eier in alle Richtungen. Eh man sich versieht hat man das ganze Haus voll und wird die Dinger nicht mehr los.
Frohe Weihnachten an die Kammerjäger der deutschen Presse und auf bis bald im Jobcenter.
Doch nun geht ein Gespenst in Deutschland um, es ist das Gespenst der BLOGGER. Diese Dämonen rauben den deutschen Journalisten den Schlaf. Auf ein Mal ist man nichts Besonderes mehr wenn man bei "einer großen deutschen Zeitung" arbeitet. Die bösen Blogger kratzen an der Existenzgrundlage der Meinungsherrenmenschen. Sie kriechen aus ihren Erdlöchern und unterhöhlen das Gedanken- und Meinungsmonopol der deutschen Wichtigtuerjournalie. Früher reichte schon ein Volontariat bei irgendeiner Zeitung um die Weiber in der Szenekneipe aufzureißen. Heute sind die Rollkragenpulloverfuzzis auch nur noch Hartz4-Empfänger auf Abruf. Das tut weh.
Dabei machen diese Blogger doch genau das Gleiche wie die Herrn und Damen Chefredakteursarschkriecher. Die gleichen Belanglosigkeiten, Halbwahrheiten, subjektiven Ansichten und Worthülsen. Doch böse, böse, jeder kann das tun. Das Internet macht es möglich. Man braucht kein Studium, keinen Augsteinkult, kein Walter-Jens-Auswendiglernen, keine Beziehungen, keine randlosen Brillen und Kinnbärte, keine Mädchenfigur im Kostümchen und Tussistimme.
Nein es reicht der kleinste gemeinsame Nenner. die Fähigkeit zum labern.
Wenn nun auch noch die Anzeigenkunden ihren schnöden Mammon umverteilen, dann müssen unsere (rein vom Idealismus geleiteten) Journalisten tätig werden. Krieg den Bloggern, heißt die neue Parole. DIE Zeit und der Tagesspiegel schießen sich schon mal warm.
"Lebst du schon oder surfst du noch? - Ein Blogger ist ein extrovertierter bis extravaganter Mensch, der vieles mit vielen teilt, aber eines für unteilbar hält – seine Meinung. So einzigartig die genetische Struktur eines jeden Menschen ist, so einzigartig ist die Meinungssignatur im binären Code. Da kann die größte Unwissenheit in schiefes Deutsch übersetzt, umgekehrt eine umstürzlerische Erkenntnis in elegantes Parlando verzaubert werden – egal, jede Meinung zählt gleich viel." (Tagesspiegel)
Aber Vorsicht liebe "notabene Journalisten" (Tagesspiegel) diese Blogger sind wie Kakerlaken. Tritts du auf eine drauf, versprüht dieses elende Ungeziefer seine Eier in alle Richtungen. Eh man sich versieht hat man das ganze Haus voll und wird die Dinger nicht mehr los.
Frohe Weihnachten an die Kammerjäger der deutschen Presse und auf bis bald im Jobcenter.
Labels: Blog, Internet, Journalismus, Medien, Meinungsfreiheit, Presse



2 Kommentare:
Na aber hallo!
Da geht es hoch her!
Sehr schöne böse Worte!
Wir sind zwar vielleicht nicht ganz so böse, aber fühlen uns auch verunglimpft.
Es grüßt frei von der Leber weg gebloggt
Eduard vom Steinhof
http://www.neue-havanna-zeitung.de
Brilliant,
böse Worte rütteln manchmal wach. Dem Tagesspiegel zu helfen scheint zu spät.
Meister Jeder, Blogger und extrovertiert
Kommentar veröffentlichen
Links zu diesem beitrag:
Link erstellen
Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]
<< Startseite / Home